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  Ausgabe
  Februar 2008


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7. Jahrgang - Nummer 1 - Februar 2008

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Modernes Nachbarschaftszentrum entsteht
Wuppertaler Straße nimmt Formen an


Das Wohngebiet Wuppertaler, Vasaaer und Pilaer Straße in Neu Zippendorf nimmt Gestalt an. Die grauen Plattenbauten sind nicht mehr wiederzuerkennen, denn die SWG hat mit ihrem Umbau Farbe ins Quartier gebracht. Und während die ersten Mieter bereits eingezogen sind, laufen die Vorbereitungen für ein modernes Nachbarschaftszentrum in der Wuppertaler Straße 53 auf Hochtouren.

Bei der Startkonferenz am 21. November 2007 stellten die SWG und ihre Partner vom Büro für integrierte Planung Berlin und dem Büro BPW-Hamburg das Projekt Wuppertaler Straße öffentlich vor. Es wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Forschungsfeldes „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ gefördert. Als eines von 27 bundesweit ausgewählten Modellvorhaben (das einzige in M-V) wird es bis 2009 unterstützt. Ziel ist es, ein Wohngebiet für mehrere Generationen zu schaffen, aus dem die Menschen nicht mehr weg-, sondern in das sie wieder hineinziehen.

Bild: So soll das neue Nachbarschaftszentrum einmal aussehen Grafik: SWG

Nachbarschaftszentrum für Alt und Jung

Die SWG stellt die Räumlichkeiten für den neuen Treff zur Verfügung und ist damit auch die Anlaufstelle für ehrenamtliche Aktivitäten. Der Verein „Hand in Hand e.V.“ wird in bewährter Art und Weise den neuen Kommunikationspunkt betreiben. Unter der Leitung von Margitta Schumann und Jürgen Wörenkämper kann die SWG ihre Erfahrungen beim Aufbau von Nachbarschaftstreffs einbringen und neue Formen für ein gemeinsames Miteinander umsetzen. Doch auch auf die Erfahrungen anderer Akteure aus dem Stadtteil soll zurückgegriffen werden. Sie trafen sich bereits zweimal mit der SWG als Bauherr und Fachleuten aus Schwerin, Hamburg und Berlin am „Runden Tisch“, um gemeinsam zu beraten, wie das neue Projekt künftig genutzt werden kann. Denkbar sind kleine Familienfeiern, eine Gästewohnung, nachbarschaftlich organisierte Tauschbörsen, ein Café, eine Leihstation für Spielund Handwerksgeräte, Kinderbetreuung sowie Sport-, Literatur- oder Handarbeitszirkel. Entscheidend sind die Ideen und Wünsche der Bewohner, die von Anfang an in die Planung einbezogen werden sollen. Die müssen allerdings auch technisch fit sein, denn das neue Zentrum wird mit Intranet und anderer hochmoderner Technik ausgestattet, um den Personalaufwand so gering wie möglich halten zu können. Und so wurden am „Runden Tisch“ auch einige Bedenken geäußert, ob das Menschliche dabei nicht zu kurz komme und ob es gelingen werde, den gewünschten „Bewohnermix“ aus Alt und Jung zu erreichen. Die SWG ist optimistisch. Schon Anfang August soll der Bau übergeben werden. Weitere Informationen zum Projekt im Internet unter www.stadtquartiere.de oder bei Jürgen Wörenkämper, Telefon 0385 7450-195 hl

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