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  Ausgabe
  November 2010


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9. Jahrgang - Nummer 4 - November 2010

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Längste Apfelschale war 244 cm

Ein hartes Kopf-an-Kopf- Rennen beim Apfelschälen gab es am 9. Oktober auf dem Berliner Platz. Nachdem zunächst Christian Döbel aus der Hegelstraße mit 208 cm in Führung ging, griff Vorjahrssiegerin Christiane Böthfüer in den Wettkampf ein. Doch ihre 238 cm wurden von Gerhard Vagt aus der Keplerstraße überboten, der im zweiten Versuch auf eine 244 cm lange Apfelschale kam. Die Gewinner erhielten einen Essengutschein für die Taverna "Mythos", einen Blumengutschein bzw. eine Flasche MueZi-Sekt. Herzlichen Glückwunsch! Der Herbstmarkt wurde gefördert aus dem Programm "Soziale Stadt". stb
Bild: MueZi mit den besten Apfelschälern Foto: Radloff


9000 Frühblüher in die Erde gebracht

In vier Pflanzaktionen unter der Regie des Vereins "Die Platte lebt" kamen im Oktober insgesamt 9000 Narzissen, Krokusse, Wildtulpen und Lilien in Neu Zippendorf und im Mueßer Holz in die Erde. Auf dem Keplerplatz und in der Wuppertaler Straße legten Vereinsmitglieder und Bewohner und der Anleitung von Peter Rötz den Namenszug des Vereins. Die Zwiebeln wurden finanziert aus dem Verfügungsfonds "Soziale Stadt".
Bild: Auch Kinder halfen bei der Frühblüher-Aktion Foto: hl


Verein gründet Kindersozialfonds

Der Verein "Die Platte lebt" hat auf seiner Mitgliederversammlung Ende August beschlossen, einen "Kindersozialfonds" ins Leben zu rufen. Hier werden Spenden gebündelt, die beim Verein speziell für die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich eingehen. Mädchen und Jungen aus den Stadtteilen Mueßer Holz, Neu Zippendorf und Großer Dreesch können sich mit ihrer Schulklasse, mit der Kita-Gruppe, mit dem Sportverein, dem Tanzensemble oder auch der Familie um finanzielle Zuschüsse für Veranstaltungen, Projekte und Aktionen bewerben. Sie müssen sich in einem Antrag vorstellen und ihr Vorhaben kurz begründen, wozu sie die 30-100 Euro benötigen (ähnlich wie beim Verfügungsfonds "Soziale Stadt"). Förderfähig wären z. B. Klassenfahrten, Klassenfeste, Theatervorstellungen oder andere Veranstaltungen in der Kita bzw. Schule, außerdem Kino- und Museumsbesuche, neue Tanz-Kostüme. Hauptziele sind Bildung, Kultur und Sport. Auslöser war die Dauerspende einer Rentnerin aus Baden- Baden, die nach einer Radiosendung beschloss, etwas für die Kinder auf dem Dreesch zu tun. "Frau Rasche ist inzwischen Ehrenmitglied in unserem Verein und verfolgt unsere Aktivitäten mit großem Interesse. Wir sind regelmäßig in Kontakt und natürlich sehr dankbar für die warmherzige Spende", sagt Vereinsvorsitzende Hanne Luhdo. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Vorstand des Vereins. Der entsprechende Antrag ist in den Stadtteilbüros erhältlich und kann handschriftlich von Kindern ausgefüllt werden. Er ist dort auch abzugeben bzw. im "Eiskristall".




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