Herausgeber:
AG Stadtteilzeitung in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilmanagement und der Stadt Schwerin

Ansprechpartner:
Hanne Luhdo,
Zukunftswerkstadt Schwerin e.V.

Leitung:
Hanne Luhdo

Ehrenamtliche Redaktion:
Dieter W. Angrick
Carola Hoffmann
Werner Brauer
Alexander Vais
Zoja Vites
Horst Pfeifer
Martina Etzrodt

Satz und Layout:
Steffen Mammitzsch

Druck:
TINUS Medien Großer Moor 34, 19055 Schwerin

Erscheinungsweise:
vierteljährlich

Webmaster:
Steffen Mammitzsch

Anschrift:
Keplerstraße 4
19063 Schwerin

Tel.: 0385 2000977

E-Mail:
redaktion@turmblick-schwerin.de

"Schweriner Turmblick" ist ein Projekt des Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt", gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Landeshauptstadt Schwerin

   

  Ausgabe
  Februar 2011


  zur Startseite zurück
10. Jahrgang - Nummer 1 - Februar 2011

Seite 1 Seite 2 Seite 3



Jürgen Wörenkämper auf Schloss Bellevue
Bundespräsident empfing in Berlin Ehrenamtler


Diesen Tag wird er sicher so schnell nicht vergessen, denn das passiert nicht jedem, dass Deutschlands wichtigster Mann einem die Hand schüttelt. Jürgen Wörenkämper aus Schwerin war einer von 60 Bürgern, die für ihr ehrenamtliches Engagement von Bundespräsident Christian Wulff am 13. Januar zum Neujahrsempfang begrüßt wurden. Damit war er einer von vier Mecklenburgern, die das Staatsoberhaupt aus zweihundert Vorschlägen höchst persönlich ausgewählt hatte. Neben Schlossführung, Schnittchen, Sekt und Smalltalk gab es auch ernsthafte Gespräche. Jürgen Wörenkämper, der seit 1986 ehrenamtlich in mehreren Vorständen mitarbeitet und schon sechs Vereine mitbegründet hat, nutzte den feierlichen Rahmen, um wichtige Fragen anzusprechen. „Mir ging es vor allem um die Arbeitsmarktförderung, die sich für meine Begriffe völlig gewandelt hat. Ziele und Aufgaben sind ins Hintertreffen geraten, und das darf nicht so bleiben, denn die Träger sind nicht die Erfüllungsgehilfen der ARGE.“ Vielmehr hätten gemeinnützige Träger und insbesondere Vereine einen gesellschaftlichen Auftrag, der darin bestehe, einen Beitrag zur Entwicklung des Gemeinwohls zu leisten. „Herr Wulff hat das in seiner Neujahresansprache vor den Ehrenamtlern deutlich gemacht, indem er das Ehrenamt und die Tätigkeit der Vereine als einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt einer Gesellschaft und für den gesellschaftlichen Frieden darstellte“, fügte der 53-Jährige hinzu. Die Probleme kennt er aus seiner Arbeit in den Vereinen „Bauspielplatz“, „Hand in Hand“ (SWG) oder auch „Die Platte lebt“. Überall ist er als engagierter Fachmann anerkannt. Er weiß, dass nicht alles über das Ehrenamt zu lösen ist und fühlt sich vom Bundespräsidenten bestärkt. Dieser betonte, dass der Staat die Basis für die gemeinnützige Arbeit schaffen müsse. „Das war ein großartiges Erlebnis, und ich konnte viele Gespräche mit anderen Ehrenamtlichen, aber auch mit Politikern führen.“, freute sich Wörenkämper nach seiner Rückkehr. hl
Bild: Jürgen Wörenkämper (rechts) im Gespräch mit dem Bundespräsidenten Foto: privat


Gramkow schlägt Festwoche vor

die Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow am 7. Januar nach Neu Zippendorf führten. Sie besuchte das Haus der Begegnung, den Stadtteiltreff „Eiskristall“ und das Stadtteilbüro in der Rostocker Straße. Dabei ging es vor allem um die Arbeitsmarktförderung und Vorhaben 2011. Auf das Jubiläum „40 jahre Dreesch” angesprochen unterbreitete die Oberbürgermeisterin den Vorschlag, vor dem Stadtteilfest eine ganze Festwoche zu veranstalten, die möglichst mit einem attraktiven Konzert am 25. Juni ihren Höhepunkt finden soll. Vereine und Einrichtungen sind nunmehr aufgerufen, sich mit ihren Ideen in die Vorbereitung der Festwoche (18.-25. Juni) einzubringen. Das wird auch das Mehrgenerationenhaus am Dreescher Markt aufgreifen, wo Angelika Gramkow am 6. Januar in der Reihe „Auf ein Wort“ zu Gast war und Auskunft über ihren Alltag als Oberbürgermeisterin gab.
Bild: Angelika Gramkow mit Mitarbeiterinnen des „Eiskristalls“ Foto: hl




nach oben