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Februar 2011 zur Startseite zurück | Seite 1
Seite 3Bundespräsident empfing in Berlin Ehrenamtler
Diesen Tag wird er sicher so
schnell nicht vergessen, denn
das passiert nicht jedem, dass
Deutschlands wichtigster
Mann einem die Hand
schüttelt. Jürgen Wörenkämper
aus Schwerin war einer
von 60 Bürgern, die für ihr
ehrenamtliches Engagement
von Bundespräsident
Christian Wulff am 13. Januar
zum Neujahrsempfang begrüßt
wurden. Damit war er
einer von vier Mecklenburgern,
die das Staatsoberhaupt
aus zweihundert Vorschlägen
höchst persönlich
ausgewählt hatte. Neben
Schlossführung, Schnittchen,
Sekt und Smalltalk gab es
auch ernsthafte Gespräche.
Jürgen Wörenkämper, der seit
1986 ehrenamtlich in
mehreren Vorständen mitarbeitet
und schon sechs Vereine
mitbegründet hat, nutzte den
feierlichen Rahmen, um
wichtige Fragen anzusprechen.
„Mir ging es vor
allem um die Arbeitsmarktförderung,
die sich für meine
Begriffe völlig gewandelt hat.
Ziele und Aufgaben sind ins
Hintertreffen geraten, und das
darf nicht so bleiben, denn die
Träger sind nicht die
Erfüllungsgehilfen der
ARGE.“ Vielmehr hätten
gemeinnützige Träger und
insbesondere Vereine einen
gesellschaftlichen Auftrag, der
darin bestehe, einen Beitrag
zur Entwicklung des Gemeinwohls
zu leisten. „Herr Wulff
hat das in seiner Neujahresansprache
vor den Ehrenamtlern
deutlich gemacht, indem er
das Ehrenamt und die
Tätigkeit der Vereine als einen
wesentlichen Beitrag zum
Zusammenhalt einer Gesellschaft
und für den gesellschaftlichen
Frieden darstellte“,
fügte der 53-Jährige
hinzu. Die Probleme kennt er
aus seiner Arbeit in den
Vereinen „Bauspielplatz“,
„Hand in Hand“ (SWG) oder
auch „Die Platte lebt“. Überall
ist er als engagierter Fachmann
anerkannt. Er weiß, dass
nicht alles über das Ehrenamt
zu lösen ist und fühlt sich vom
Bundespräsidenten bestärkt.
Dieser betonte, dass der Staat
die Basis für die gemeinnützige
Arbeit schaffen müsse.
„Das war ein großartiges
Erlebnis, und ich konnte viele
Gespräche mit anderen Ehrenamtlichen,
aber auch mit Politikern
führen.“, freute sich
Wörenkämper nach seiner
Rückkehr. hlBild: Jürgen Wörenkämper (rechts) im Gespräch mit dem Bundespräsidenten Foto: privat Gramkow schlägt Festwoche vor
die Schwerins Oberbürgermeisterin
Angelika Gramkow
am 7. Januar nach Neu
Zippendorf führten. Sie
besuchte das Haus der
Begegnung, den Stadtteiltreff
„Eiskristall“ und das Stadtteilbüro
in der Rostocker Straße.
Dabei ging es vor allem um
die Arbeitsmarktförderung
und Vorhaben 2011. Auf das
Jubiläum „40 jahre Dreesch”
angesprochen unterbreitete die
Oberbürgermeisterin den Vorschlag,
vor dem Stadtteilfest
eine ganze Festwoche zu
veranstalten, die möglichst mit
einem attraktiven Konzert am
25. Juni ihren Höhepunkt
finden soll. Vereine und Einrichtungen
sind nunmehr aufgerufen,
sich mit ihren Ideen
in die Vorbereitung der Festwoche
(18.-25. Juni) einzubringen.
Das wird auch das Mehrgenerationenhaus
am Dreescher
Markt aufgreifen, wo Angelika
Gramkow am 6. Januar in
der Reihe „Auf ein Wort“ zu
Gast war und Auskunft über
ihren Alltag als Oberbürgermeisterin
gab.Bild: Angelika Gramkow mit Mitarbeiterinnen des „Eiskristalls“ Foto: hl nach oben
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